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Claudia Grimm - Promotion
Claudia Grimm – Promotion

Die Transformation von Gefühlsdarstellungen in Buch und Film: Medienwissenschaftliche Analysen zu vier filmischen Literaturadaptionen von Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“

Der filmtheoretische Vorspann dieser Arbeit beginnt mit einem Überblick über prominente Filmtheorien von den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute. Geht im Weiteren auf die Methodik und Terminologie der Filmanalyse ein und umfasst darüber hinaus ein Kapitel zur Geschichte des Films und Literaturverfilmung.
Das Untersuchungsmaterial dieser Dissertation setzt sich aus dem Roman ‚Die Wahlverwandtschaften‘ und den vier folgend angeführten filmischen Literaturadaptionen zusammen.

  1. Regisseur Siegfried Kühn, DDR 1974
  2. Regisseur Claude Chabrol, Frankreich 1981
  3. Regisseur Rudolf Thome, BRD 1985
  4. Regisseure Paolo und Vittorio Taviani, Italien 1996

Die Profilstrukturen der vier Filme und ihre Regisseure werden vorgestellt.

Den Hauptteil dieser Arbeit bilden drei systematisch strukturierte Sequenzanalysen. Die Analysen untersuchen verschiedene Gefühlskomplexe des Romans inhaltlich und semiotisch vergleichend. Deskription und Kommentierung sind jeweils getrennt dargestellt. Am Ende jedes der drei Analyseteile finden sich die Teilergebnisse in synoptischen Grafiken zusammengeführt. Darüber hinaus wurde die grundsätzliche Frage erörtert, wie und bis zu welchem Grad lassen sich Gefühle von einem Medium ins andere transformieren.
Die Arbeit enthält einen Übersichtplan der Gefühlssituationen des Romans ‚Die Wahlverwandtschaften‘ und vier kommentierte Sequenzpläne der bearbeiteten Filme.

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